Archive for the ‘Zungen durchschlagend’ Category

Walcker-Zungen der späten Orgelbewegung

Donnerstag, Februar 17th, 2011

Ein 4Seiten-Blatt über Zungenregister, wohl herausgebracht um 1950, hat uns Lehrlinge bei Walcker sehr interessiert.

Es waren die verschiedenen Becherformen von Zungenpfeifen und die Beschreibung der Klänge. Auch geht daraus hervor, dass man bei Walcker, mit Sicherheit auf Initiative Oscar Walckers, bei den Zungen mehr am englischen Orgelbau orientiert war (zumindest bei der Oboe) als bei den Franzosen. Heute ist sowieso abzusehen, bis wann derZeitpunkt kommen wird, wo man all die nachgemachten Cavaillé-Zungen nicht mehr hören kann, und auf feinere Hörgewohnheiten zurückgreift.

Hier also das 4seitige Dokument:

blatt01.jpg

blatt02.jpg

blatt03.jpg

blatt04.jpg

gwm

Clarinette 8′

Freitag, April 13th, 2007

Wir haben im Orgelbau bekanntlich durchschlagende Zungen, die wir unterteilen in „Harmonium-Register“ und in sogenannte „Clarinettenregister“. Genaueres steht auf aeoline.de unter Zungen, durchschlagende. Hier möchte ich ein solches „Clarinettenregister“ zeigen, das noch vielfach Anwendung findet. Diese Register sind näher an den „normalen“ Zungenregistern dran, in Klang, Lautstärke und Stimmhaltung. Durch das Durchschlagen der Zunge fehlen markante Teiltöne und der Ton ist weicher.

Am nachfolgenden Bild erkennt man die „Bremse“ für die Stimmkrücke.

clarinette18.jpg clarinette20.jpg
Die Zungenbecher sind einfache Zylinder mit Drehdeckeln wie man es auch bei „Cromorns“ oder „Zinken“ antrifft.

img_0439.jpg

Hierzu haben wir ein wunderschönes Klangbeispiel : an der Walcker-Orgel von 1900 in Essen Werden, im II.Manual, Clarinette.mp3  

erster Tag!

Donnerstag, April 12th, 2007

Kauffmann / Wien Peterskirche : 16' durchschlagende Zungein diesem Blog sollen Pfeifenregister in Klang und Bild gezeigt werden. Mir noch nicht ganz klar, wie es sich entwickelt. Wichtig natürlich, dass auch Kommentare und Ideen von anderen dazukommen.

Hier also zuerst einmal das wichtige Thema „durchschlagende Zungen“ zu bereichern, habe ich die Kauffmann-Zunge aus Wien eingebracht. Wir haben irgendwo ein Musikstück wo man diese Zunge hören kann. Wird sich noch finden.

Wichtig bei dieser Zunge ist, dass nur im Bereich von Schraube bis Zunge, der Stimmschieber sich bewegt.