Harmoniumregister

Als erstes Harmoniumregister will ich das erst kürlich fertig gestellte Register in Hamburg St. Ansgar vorstellen. Ich hoffe, dass auch von dort bald ein Klangfile zu uns herunter kommt, das wir hier vorstellen können.

Dieses Register heisst bei Mauracher „Harmonika“ und entspricht von Bauweise und Klang etwa dem der Physharmonika von EFW. Wir haben das Register, welches auch im Spieltisch eingebaut ist, am Registerzug „variabel“ gestaltet. Es klingt bei nur wenig Wind, als ob ein Kontrabass zum Prinzipal dazu fidelt . Bei ganz gezogenem Registerzug und geöffneter Spieltischklappe entspricht es nicht ganz einem Clairon.

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Dieses Harmoniumregister verbindet sich klanglich hervorragend mit allen Labialen und kann durch die Reduzierung des Windes, der ja keine Verstimmung verursacht, ganz toll zu interessanten Klangeffekten einbezogen werden. Auch hier also ist dieses Register ähnlich dem Eberhard Friedrich Walckers Physharmonika, eine interessante Klammer. Schön ist in Hamburg natürlich, dass man so auf der Orgel allerlei Seemannslieder anstimmen kann.
Das Register ist nicht 100% mit den labialen Registern gleich zu stimmen. Aber die schlimmsten Verstimmungen bekommt man durch vorsichtiges Feilen an der Zungenspitze bzw Aufbringen von Warmleim auf die Zunge (höher oder tiefer) weg. Stimmvorrichtungen sind keine vorgesehen.

Wir hatte anfangs etwas Probleme mit der Schraubbefestigung, da die Zungen ganz akkurat parallel zum Rahmen geschraubt sein müssen.

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