Crescendo – Decrescendo auf einer Neobarock-Orgel

Maestro Licata hat mir während der Orgelprobe gesagt, dass er es außerordentlich findet, wie das Crescendo – Decrescendo dieser Orgel mit den neuesten Arbeiten gewonnen habe, und wir haben heute die aufgenommenen Klangbeispiele untersucht und gefunden, dass es tatsächlich sehr gewonnen hat. Die Gründe dafür sind, dass man alle leisen Achtfüsser soweit es überhaupt ging, angehoben hat in der Lautstärke.

Wir haben hier zwei Crescendo-Beispiele als mpo3-files eingebracht auf denen man diese Entwicklung hören kann. Das Hinzutreten der hellen Ripienis ist natürlich Eigenart dieser Orgeln. Man sollte sich auch nicht stören an den im Nebenraum übenden Flötisten.

Hier das erste Beispiel „Crescendo-Decrescendo von Prof. Alessandro Licata gespielt:

crescend_decrescend01.mp3

hier ein sehr langsames Crescendo von einem seiner Studenten vorgetragen:

crescendo02.mp3

Und hier zwei Beispiele, die nichts mit dem Crescendo zu tun haben, aber mit typischen Register dieser Orgel. Das Cromorne haben wir beinahe im Vorfeld der Intonation aufgegeben, als unheilbar fehlerhaft an Mensur in Kehlen und Becherform leidend.

Bis ich endlich die Zeit hatte am letzten Tag alle Zungenblätter auszuwechseln und ein ganz farbig manierlich werdendes Register erklang. Ich selbst habe mit kurzbechrigen Registern und Zimbel wenig am Hut, aber hier kam Freude auf, als man diese Zwerge miteinander kombinieren konnte.

Also (Terz)-Zimbel, Nachthorn 8 und Cromorne 8:

zimbel_nachthorn_cromorne.mp3

und das Cromorne mit labialem Achtfuss:

cromorne.mp3

gewalcker@t-online.de

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