Archive for Juni, 2007

Romantische Subbässe 16′

Samstag, Juni 30th, 2007

Der Unterschied in Orgel-Mensur der Romantik und des Barock macht sich vor allem in den Bässen bemerkbar. Noch deutlicher fällt es auf bei Romantik versus Neobarock, wo gerade die hustenden Subässe der 60er Jahre zu heftigen (aber meist ergebnislosen) Bemühungen um Besserung führen.

Diese Subbässe an Klein-und mittleren Orgeln sind auch kaum durch Mensuranhebungen zu verbessern, da meist Winddruck und Windmenge fehlen. Hebt man Winddruck an, fehlt es an der Körperlänge usw..

Das nachfolgend abgebildete Mensurenblatt aus der Hand Eberhard Friedrich Walckers veranschaulicht welche klaren Mensurvorstellungen sich hier auftun. Dieses Mensurenblatt kann jeder für sich weiterführen indem er die geometrische Reihe der Töne weiterführt und die Mensur-Linien verlängert. Die oberen zwei Linien sind die wichtigen Angaben der lichten Weite in Tiefe und Breite der Holzpfeife. Das Blatt muss so vergößert werden, dass der Anfangs- Ton C in Weite oben genau 250mm hat, die zweite Weite ist 209mm.
Bei Gondelsheim ergibt sich dann beim C (Ds Mensur): Weite 222/186mm

bei Offenbach, Pforzheim, Ulm 2tes Pedal C (Fs Mensur): Weite 197/164mm

bei Tübingen, Hall, Notzingen, C (G Mensur): 190/158mm

Die unteren Mensurlinien bezeichnen: Fußlänge, Kernloch, Windloch und Holzdicke.

bild020017web.JPG

(gwm)

Maße von P32′ und Grand Bourdon32′

Freitag, Juni 22nd, 2007

Einige Fragen nach diesen Registern haben mich inspiriert diese aus unseren alten Walcker-Mensurblättern herauszuholen und hier zu präsentieren.

zum besseren Lesen der Tabelle: Rechtsklick auf Tabelle, Grafik anzeigen, fertig!

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